Wissen. Körper. Selbstbestimmung.

Ich glaube, das Wissen über unseren Körper der Schlüssel zu Selbstbestimmung ist,
Deshalb arbeite ich zu sexueller und reproduktiver Gesundheit, Prävention & Intervention und feministischer Bildung.

Alles begann mit einer Frage.

"Warum funktioniert mein Körper plötzlich nicht mehr so wie vorher?"

Mir wurde klar:

Wissen fehlt nicht

zufällig

Meine Periode blieb fast für zwei Jahre aus.

Niemand konnte mir wirklich helfen. Also begann ich selbst zu lernen, recherchieren, probierte aus und beschäftigte mich intensiv mit meinem Zyklus und meinem Körper.

Nach einiger Zeit kam meine Menstruation zurück und mit ihr ein neues Verständnis für mich selbst.

Verhütung. Abtreibung. Sexualität. Reproduktive Gesundheit.

Themen, über die wir oft erst sprechen, wenn wir selbst betroffen sind.

Es geht nicht nur um Gesundheit.

Es geht darum, wer Zugang zu Wissen hat - und wer die Kontrolle über weiblich gelesene Körper besitzt.

Ich arbeite heute zu Themen, über die ich früher selbst kaum etwas wusste.

Nicht, weil sie unwichtig gewesen wären. Sondern weil kaum jemand darüber gesprochen hat.

Als meine Periode fast zwei Jahre ausblieb, begann ich zu verstehen, wie wenig Wissen über unsere Körper selbstverständlich zugänglich ist.

Diese Erfahrung hat meinen Weg verändert.

Seitdem beschäftige ich mich mit reproduktiver Gesundheit, Körperwissen und sexueller Selbstbestimmung. Ich habe Ausbildungen gemacht, wissenschaftliche Erkenntnisse gesammelt, mit Fachpersonen zusammengearbeitet und erlebt, wie sehr gesellschaftliche Machtverhältnisse unseren Zugang zu Gesundheit prägen.

Heute arbeite ich als Referentin für Prävention & Intervention beim Deutschen Pfadfinder*innenverband Nordrhein-Westfalen. Dort entwickle ich Schutzkonzepte, konzipiere Fortbildungen zu Prävention sexualisierter Gewalt und sexueller Bildung und arbeite daran, diskriminierungssensible und sichere Strukturen im Verband und den Mitgliedsbünden zu stärken.

Als selbstständige Bildungsreferentin konzipiere und begleite ich außerdem Workshops, Vorträge und Fortbildungen zu reproduktiver Gesundheit, sexueller Selbstbestimmung und reproduktiver Gerechtigkeit für Hochschulen, Fachverbände, Festivals und Bildungseinrichtungen.

Ich glaube nicht, dass Menschen mehr Ratschläge brauchen.

Ich glaube, sie brauchen Zugang zu Wissen, Raum für Fragen und die Möglichkeit, informierte Entscheidungen über ihren Körper und ihr Leben zu treffen.